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Ziele: ÖKONOMIA – ein spannender Weg zum Verständnis von Wirtschaft und volkswirtschaftlichen Zusammenhängen mittels eines dynamischen Planspiels. SchülerInnen nehmen aktiv an diesem integrativen Simulationsmodell teil und „erleben“ so die Auswirkungen ihrer persönlichen Entscheidung auf das volkswirtschaftliche Gesamtsystem.

Ablauf: Vier Gruppen (zu je 3–4 Beteiligten) übernehmen die Funktion von: Regierung, Unternehmen, Arbeitnehmer, Konsumenten. Die vorgegebenen Grunddaten (Bevölkerung, Lohnhöhe, Produktionsmenge, Konsum, Umweltbelastung, usw.) im fiktiven Spielland „ÖKONOMIA“ sind den österreichischen Verhältnissen nachempfunden. Eine Spielrunde gliedert sich in die Abschnitte: Studium der aktuellen Situation, persönliche Zielsetzung, strategische Planungsphase, sozialpartnerschaftliche Verhandlungen, Festlegen der eigenen Entscheidungen durch jede Spielgruppe. Die gefällten Entscheidungen werden per EDV zu einer neuen Spielsituation verknüpft. Die neu entstandene Situation wird durch die Gruppen und die Spielleitung analysiert. Die Ursachen von wirtschaftlichen Veränderungen werden erarbeitet und bilden die Basis für die nächste Spielrunde. So lernen die SchülerInnen, die Struktur und Prozesse einer Volkswirtschaft zu verstehen.

Im Dezember 2012 besuchte auf Initiative unserer VWL Lehrer Dr. Lichowski und Dr. Sulan, Herr Mag. Stefan Föger, Leiter des Volkswirtschaftsplanspiels „Eco-Mania“, die 5BIK und die 5NK des ibc: hetzendorf, um den Schüler/innen das Thema Volkswirtschaft auf eine etwas andere Methode nahe zu bringen, als sie dies aus dem Unterricht gewohnt waren.

Das Planspiel begann damit, dass alle Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip in eine von 3 Gruppen - Haushalte, Unternehmen und Staat eingeteilt wurden.

Der Sinn des Planspiels war es, möglichst viel Wohlstand zu erzeugen, was vorest einfach klingt, sich in der Ausführung jedoch als durchaus kompliziert herausstellte, da die verschiedenen Gruppen naturgemäß nicht immer dieselben Interessen vertraten. Die Spielrunden, in denen man Entscheidungen treffen musste, wechselten mit Pressekonferenzen ab. Dort galt es, den anderen beiden Parteien den aktuellen Stand der Dinge und etwaige Änderungen in der eigenen Gruppe zu erklären.

Nach einigen Stunden wurden alle Gruppen an einen Tisch gerufen und das Ergebnis verlautbart. Dieses blieb zwar etwas hinter unseren Erwartungen zurück, aber wie sagt man so schön: Dabei sein ist alles. Wir lernten jedenfalls, wie kompliziert es ist, die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Michael Kroca, 5BIK