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Am 29. Jänner 2016 machten wir, die 5AK, im Rahmen unseres Deutschunterrichts mit Frau Prof. Schuster einen Ausflug ins Museum für angewandte Kunst,wo schon seit Längerem die Ausstellung „The Happy Show“ des Vorarlberger Grafikdesigners Stefan Sagmeister zu sehen ist.

Rund 10 Minuten nach unserer Ankunft startete unsere Führung mit ein wenig Verspätung. Wir sahen interessante Dinge und erfuhren auch Wissenswertes über den Grafikdesigner Stefan Sagmeister. Viele Dinge, die uns den ganzen Vormittag sprachlos machten, waren außergewöhnlich: Am spektakulärsten war ein aus Zuckerwürfeln aufgestellter Schriftzug (Step up to it), der in prächtigen Farben glitzerte und funkelte, wenn man lächelte. Dahinter verbarg sich eine Software, die unser Gesicht erkannte. Das heißt, sobald man ein Grinsen auf dem Gesicht trug, fingen die Farben an zu leuchten.

Auch der Kaugummiautomat hat einige von uns vom Hocker gehauen. Hierbei konnte man Kaugummis aus den Säulen entnehmen. Auf einer Skala von 1 bis 10 (bei 10 war man am allerglücklichsten) konnte man sich einen gelben Kaugummiball herunterdrehen – und zwar umsonst!

Weitere Highlights der Ausstellung waren z.B. Schautafeln mit Statistiken, die Stefan Sagmeister zur Verfügung gestellt hatte. Laut seinen Recherchen macht einen Menschen ein Gottesdienstbesuch am glücklichsten, gefolgt von Arbeit und Verwandtschaftstreffen. Auch auf einer Grafik ersichtlich waren alle Länder dieser Erde und wie glücklich ihre Einwohner sind. Am zufriedensten sind demnach die Amerikaner und Skandinavier.

Gegen 12 Uhr wurden wir von unserer Deutschlehrerin entlassen, damit wir unsere wohl verdienten Semesterferien antreten können. Als unsere gesamte Klasse schon weg war, sind wir, Rebeca, Evelyn und ich, noch ca. eine halbe Stunde durch die Ausstellung marschiert, um uns die Ausstellungsstücke noch einmal gut anzusehen.

Abschließend kann man sagen, dass dieser Lehrausgang eine Abwechslung zu unserem Schulalltag war. Mir hat die „Happy Show“ besonders gefallen, da ich bislang immer nur in Ausstellungen von Künstlern war, deren Bilder gezeigt wurden. „The Happy Show“ war ganz besonders, denn wir konnten auch vieles selbst ausprobieren, wie zum Beispiel die drei Bilder unten zeigen.

Damit die Schrift leuchten konnte, musste sich einer von uns auf ein Fahrrad setzen und fest in die Pedale treten. Dank des Dynamos, der im Fahrrad eingebaut war, wurde Strom erzeugt, und wir konnten lesen, was sich hinter dem Schriftzug verbarg.

von Julia Staudigl